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Die Implantologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Wiederaufbau und Rekonstruktion fehlender Zähne beschäftigt, d.h. mit der Wiederherstellung verlorener Zähne in Form von „Knocheneinpflanzungen“ bei Patienten.

Die Implantologie schafft unglaubliche Rekonstruktionsmöglichkeiten. Sie ist die optimale stomatologische Lösung – vor allem für zahnlose Patienten, bei denen es oft zum Verrutschen oder Herausfallen von Prothesen kommt. In Australien gibt es einen Chirurgen, der sich auf Einpflanzungen bei Kindern mit einem angeborenen Mangel an Zahnanlagen spezialisiert, die sonst zum jahrelangen Verzehr von halbflüssiger und breiähnlicher Nahrung verurteilt sein würden. Dank Implantologie genügt es, zwei Implantate einzusetzen und darauf eine prothetische Konstruktion zu befestigen, die als eine Brücke bezeichnet wird, um einem solchen Patienten den Komfort eigener Zähne zurückzugeben.

Vor dem eigentlichen Eingriff wird vom Zahnarzt eine sehr genaue Analyse von Modellen vorgenommen, sowie auch eine radiologische Analyse, und in Ausnahmefällen auch eine Computertomographie. Erst nach Durchführung aller Untersuchungen kommt man zum Durchplanen der Implantateinsetzung. Gemeinsam mit dem betroffenen Patienten wählt der Zahnarzt die entsprechende Technik, Mittel und Stoffe aus, und geht dann zur ersten Etappe der Implantologie über – zur Einführung des Knochenimplantats. Dies ist ein einmaliger chirurgischer Eingriff, der in einer Sitzung vorgenommen wird, und der auf Verankern eines Implantats entsprechender Größe in der Knochenstruktur und auf Anlegen von Nähten beruht. Die Knochenintegration, d.h. die Einheilung des Implantats und der Knochenstruktur dauert mindestens drei Monate. Danach kann man zur zweiten Etappe übergehen – zur prothetischen Rekonstruktion, die mit der gesondert beschriebenen Implantatprothetik verbunden ist.
Kontraindikationen, die gegen eine Implantatbehandlung sprechen, sind nicht eingestellter Diabetes mellitus, Schilddrüsenüberfunktion, sowie auch übermäßiger Zigarettenkonsum. Nikotin zerstört nämlich das Paradentium und trocknet Schleimhäute aus. Außerdem ist sie ein stark degenerierender und pathogener Faktor und kann zum Verlust des Implantats durch den Patienten führen.

Bei etwa 1% aller Implantierungsfälle kommt es nicht zur Integration des Implantats mit dem Knochen. Eine der Ursachen kann eine zu frühe Einführung des Implantats an die Stelle sein, an der sich früher ein Zahn befand. Ein sicherer Abstand zwischen dem Zeitpunkt des Zahnziehens und der Einführung des Implantats beträgt von 6 bis zu 12 Monaten – je nach Alter des Patienten. Bei einem jungen Patienten dauert die Integration und Wiederaufbau der Knochen ca. 6 Monate, und bei älteren Patienten etwas länger. Wird ein Implantat abgelehnt, kann man den Versuch dessen Verankerung noch einmal unternehmen. In manchen Fällen wird jedoch eine Modifizierung des Behandlungsplans nötig.

Erwähnenswert ist an dieser Stelle die Tatsache, dass man im Falle der vorstehend geschilderten Situation keine zusätzlichen Kosten fürchten muss, da Implantathersteller in Fällen von Implantatablehnung kostenlose Ersatzimplantate garantieren.

Die Implantologie gehört heute dank einer dynamischen Entwicklung deren Techniken, Mittel und Stoffe, und infolge starker Konkurrenz zwischen Herstellern nicht mehr zur Kategorie der Eingriffe, die nur für wenige auserwählte erreichbar sind. Hochwertige Legierungen, die in der Implantologie und Implantatprothetik verwendet werden, zeichnen sich durch Spitzenqualität aus. Die Kosten der Einpflanzung und der Durchführung einer prothetischen Rekonstruktion eines Zahnes, sollten auch bei Verwendung von teuersten Materialien keine 9500 PLN überschreiten.

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